Operette POLNISCHE HOCHZEIT in der Danziger Oper, DIE WALKÜRE auf der Zoppoter Waldbühne, Orgelkonzert

Es gibt Orte mit zeitlosem Wert: Danzig gehört dazu. Die ehemals führende preußische Hansestadt hat einiges zu bieten: Schöne Küstenstrände, nordische Backsteingotik, üppig verzierte Fassaden, eine der größten Kirchen Europas und wuchtige Burgen in ihrer Umgebung. Ihre strategisch günstige Lage war ihr Ruhm und ihr Verhängnis. Wiedererstanden aus den Ruinen von 1945 präsentiert sich die Stadt heute Dank ihrer polnischen Restauratoren als wahre architektonische Schatzkammer. Die gesamte Landschaft im Nordosten Polens, zu der Ermland und Masuren gehören, ist von kristallenen Seen, unzähligen Kanälen und Flüssen, sanften Moränenhügeln und tiefen Wäldern, weiten Wiesen und Äckern geprägt. Wesentlichen Einfluss auf die Geschichte des Landes hatte auch der Deutsche Ritterorden, dem es gelang, ein Territorium zu erobern, das von Nordpolen bis ins heutige Baltikum reichte. Tauchen Sie ein in die bewegte Vergangenheit Nordpolens und genießen Sie eine selten gespielte Operette bzw. Richard Wagners „Die Walküre“. Im Jahr 2026 jährt sich die Uraufführung der Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ zum 150. Mal. Sie fand im August 1876 in Bayreuth statt. Mit der Aufführung von „Die Walküre“ beteiligt sich das 4. Baltic Opera Festival an den internationalen Feierlichkeiten zu diesem Jubiläum.

Ihre Hotels

Radisson Blu Hotel Gdansk ***** (Danzig 3. – 6. Juli)

Mitten in der historischen Altstadt gelegen, besticht das Hotel durch seine Fassade im Stil vergangener Zeiten und ein modernes Interieur mit zeitgemäßem Design. Die 145 komfortablen Zimmer und Suiten verfügen über Bad mit Regendusche, Fön und Fußbodenheizung, Safe, Minibar, Kaffee-/Teekocher, SAT-TV mit Flachbildschirm und WLAN. Das Restaurant und die Bar bieten Ihnen kulinarische Genüsse aus aller Welt – mit einer Brasserie im französischen Stil und einem Irish Pub. Im bestens ausgestatteten Fitnessbereich können sie sich bei einem Workout oder einem Besuch in Sauna oder Dampfbad entspannen.

Radisson Blu Hotel Gdansk *****

Hotel Mikołajki Leisure & SPA***** (Mikołajskie See in den Masuren 6. – 8. Juli)

Der moderne Bau auf der Vogelinsel bietet dank seiner hervorragenden Lage einen Panoramablick auf den See, den malerischen Ferienort Mikołajki und die umliegenden Wälder. Die 100 Zimmer, komfortabel und klimatisiert, sind liebevoll im klassischen Stil eingerichtet. Zur Ausstattung gehören Bad mit Bademantel und Fön, Minibar, Safe, Set zum Zubereiten von Tee und Kaffee, WLAN und SAT-TV mit Flachbildschirm. Die beiden Hotelrestaurants, The New Island und The Yachtova, bieten eine Fusion europäischer Küche mit regionalen Akzenten. Das luxuriöse Wellnesszentrum verfügt über einen großen Swimmingpool, Whirlpools und ein Dampfbad.

Hotel Mikołajki Leisure & SPA****

Reisebeschreibung

Freitag, 3. Juli

Anreise (für Gäste aus Österreich Linienflug Wien/Danzig via Warschau mit LOT – ab Wien 09.15 Uhr/an Danzig 14.10 Uhr). Transfer zum Hotel, Zimmerbezug. Stadtrundgang: Wir sehen das mittelalterliche Krantor, Wahrzeichen der Stadt, bummeln auf dem Langen Markt zwischen Goldenem Tor und Grüner Pforte und besichtigen die Marienkirche, eine der größten Backsteinkirchen der Welt. Begrüßungsabendessen in einem guten Restaurant.

Samstag, 4. Juli

Ausflug nach Marienburg. Die Marienburg ist das ehemalige Machtzentrum des Deutschen Ordens, eine monumentale Festungsanlage am Ufer der Nogat. Der Komplex, welcher von der UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen wurde, besteht aus einer Vorburg mit Kapelle und Zeughaus, einer Mittelburg mit angrenzendem Hochmeisterpalast sowie dem Prunkstück der Anlage, der Hochburg mit großartigem, durch Kreuzrippengewölbe verziertem Speisesaal. Nach der Führung Rückfahrt nach Danzig. Mittagessen in einer historischen Gaststätte in der Altstadt.

Um 18.00 Uhr im Opernhaus: POLNISCHE HOCHZEIT von Joseph Beer
Besetzung bei Drucklegung noch nicht bekannt!

Sonntag, 5. Juli

Stadtbesichtigung Danzig. Kultureller Mittelpunkt ist die Rechtstadt, wo einst reiche Patrizier, deutsche Ordensritter und polnische Könige residierten. Der Rundgang beginnt am Hohen Tor, durch das in der Vergangenheit polnische Könige triumphierend Einzug hielten. Durch das Goldene Tor gelangt man zum Königsweg, Prachtstraße Danzigs mit reich geschmückten Bürgerhäusern. Weiter geht es zum 1633 errichteten Neptunbrunnen, Artushof (ehemaliger Versammlungsort reicher Adeliger und Kaufleute) und zum Rathaus. Der ursprünglich gotische Bau wurde nach einem Brand im Jahr 1556 im Renaissancestil umgebaut. Im späten 18. Jh. erhielt er sein barockes Hauptportal.  Kurze Fahrt zum Europäischen Zentrum der Solidarität. Der Ausstellungskomplex auf der ehemaligen Lenin-Werft widmet sich dem Kampf der Gewerkschaft Solidarność in Polen sowie den Bürgerbewegungen in anderen Staaten Mittel- und Osteuropas. Vor dem Mittagessen besuchen wir das Nationalmuseum und werfen einen Blick auf Hans Memlings Triptychon „Das Jüngste Gericht“.

Restlicher Tag zur freien Verfügung.

oder fakultativ

Zoppot

Um 15.00 Uhr Busfahrt nach Zoppot. Zoppot, die Heimatstadt von Klaus Kinski, war schon früher ein exklusiver Badeort an der Ostsee, wovon viele Gebäude im Stil des Fin-de-Siècle zeugen. Vor der Opernaufführung können Sie auf der längsten hölzernen Seebrücke Europas flanieren.

Um 17.30 Uhr in der Zoppoter Waldbühne: DIE WALKÜRE von Richard Wagner
Dirigent: Axel Kober; Regie: John Fulljames;
Mit Regina Hangler, Izabela Matuła, Stanislas de Barbeyrac, Tomasz Konieczny, Małgorzata Walewska, René Pape,…

Nach der Vorstellung Rückfahrt zum Hotel in Danzig.

Montag, 6. Juli

Nach dem Frühstück Busfahrt über Frauenburg und Schloss Lidzbark Warmiński in die Masuren. In Frauenburg stoßen wir auf die Wirkungsstätte des Astronomen Nikolaus Kopernikus. Sehenswert sind das Planetarium, das Kopernikus-Museum und der Dom. Lidzbark Warmiński (Heilsberg) wurde 1240 vom Deutschen Orden an der Stelle der preußischen Burg Leckbard gegründet. Die malerisch an einer Krümmung der Łyna gelegene Stadt wird vom mittelalterlichen Bischofsschloss dominiert. Nach einem leichten Mittagsessen Weiterfahrt zum Hotel in Nikolaiken, Zimmerbezug. Gemeinsames Abendessen im Hotel.

Dienstag, 7. Juli

Ausflug in die Masuren. Wir besichtigen die berühmte Wallfahrtskirche Heilige Linde mit Jesuitenkloster. Wegen ihres besonderen künstlerischen Wertes wird sie als Perle der Barockepoche bezeichnet. Ein Orgelkonzert in dem reich verzierten Kirchenraum wird Ihnen lange im Gedächtnis haftenbleiben. Im malerischen Dorf Gałkowo kehren wir zum Mittagessen ein. Danach fahren wir in das Waldgebiet der Johannisburger Heide. Es wird von der Krutynia durchzogen, einem glasklaren Urwaldflüsschen, das wir bei einer Stocherkahnfahrt erkunden. Auf dem Rückweg zum Hotel besuchen wir noch Wojnowo, wo sich ein Kloster der Altgläubigen befindet. Abends frei.

Mittwoch, 8. Juli

Check-out und Busfahrt nach Allenstein. Allenstein (Olsztyn) ist die größte Stadt in Ermland und Masuren und Hauptstadt der beiden Regionen. In der malerischen Altstadt stehen Überreste der Mauern und das Hohe Tor, am Marktplatz das barocke Rathaus und die gotische Jakobskathedrale. Sehenswert ist ebenfalls die trutzige, gotische Ordensburg (14. Jh.). Kaffeepause und Weiterfahrt zum Flughafen in Warschau, Abreise (für Gäste aus Österreich Linienflug Warschau/Wien mit LOT – ab Warschau 17.20 Uhr/an Wien 18.45 Uhr).