12. April – 14. April 2019

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„MANON“ mit Piotr Beczala im Opernhaus und Konzert in der Tonhalle

Zürich besuchen, dafür gibt es viele Gründe: Die Türme des Grossmünsters sind nur einer davon. 1519 – das Jahr, welches Zürich verändert hat: Ulrich Zwingli kam als Leutpriester ans Zürcher Grossmünster. Unter ihm wurde Zürich zu einem Zentrum der Reformation und er legte die Grundsteine für das bis heute im Kern unveränderte Sozialwesen. 400 Jahre Reformation – bei einem Spaziergang durch die Stadt werden Ihnen die bedeutendsten Etappen nähergebracht.

Die Limmat-Stadt bietet aber auch hochkarätigen Kulturgenuss: Im Opernhaus gibt es bei dieser Reise „Manon“ mit Piotr Beczala in der Hauptrolle und in der Tonhalle ein Konzert mit Arcadi Volodos! Die Tonhalle Zürich wurde 1895 erbaut, im Beisein von Johannes Brahms eingeweiht und zählt bezüglich Akustik weltweit zu den besten Konzertsälen.

Ihr Hotel:

Hotel

Hotel Ambassador****

Als Gast dieses renovierten First-Class-Hotels genießen Sie das Privileg, direkt gegenüber der Zürcher Oper zu wohnen. Die berühmte Bahnhofstraße und die Sehenswürdigkeiten sind in einigen Minuten zu erreichen. Die 45 geschmackvoll eingerichteten Zimmer sind in hellen Farben gehalten, verfügen über Safe, Nespresso Kaffeemaschine, Klimaanlage, Bad/WC mit Bademantel und Hausschuhe, SAT-TV mit Flachbildschirm, Minibar, Internetzugang. Das prämierte Restaurant Opera, geöffnet bis 24 Uhr, serviert nationale und internationale Küche.

Reiseablauf:

Reiseablauf

Freitag, 12. April

Individuelle Anreise mit dem Auto, per Bahn oder Flug (z. B. für Gäste aus Österreich Linienflug Wien/Zürich mit Austrian Airlines – ab Wien 08.50 Uhr/an Zürich 10.10 Uhr). Begrüßungscocktail im Hotel. Tag zur freien Verfügung.

Abends Transfer zur Tonhalle – um 19.30 Uhr:

Konzert Tonhalle-Orchester Zürich

Dirigent: Paavo Järvi; Klavier: Arcadi Volodos

Musikalisches Programm:           

Olivier Messian – „L’Ascension“
Ludwig van Beethoven – Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Ludwig van Beethoven – Sinfonie Nr. 4-B-Dur op. 60

Nach dem Konzert Rückfahrt zum Hotel.

Samstag, 13. April

Am Vormittag Rundgang durch die Altstadt zum Thema „Zürich und die Reformation“. Vor 400 Jahren mit der Reformation Urlich Zwinglis brach seit 1519 für die Geschichte Zürichs eine neue Epoche an. Diese erhielt durch das Wirken Zwinglis und Heinrich Bullingers europäische Bedeutung. Die weltliche Obrigkeit der Stadt hat die reformatorische Politik mitvollzogen. Sie führte zum konfessionellen Bürgerkrieg, der die vorörtliche Stellung Zürichs beendete. Zürich blieb Haupt der reformierten Schweiz. Unser Reiseleiter bringt Ihnen bei diesem Rundgang die Geschichte der Reformation näher. Natürlich sehen Sie u.a. auch das Grossmünster. Nach der Legende entdeckte Karl der Große die Gräber der Stadtheiligen Felix und Regula und ließ eine erste Kirche als Chorherrenstift errichten. Beginn des heutigen Baus war um 1100. In der ersten Hälfte des 16. Jh.s wurde das Grossmünster zum Ausgangspunkt der deutschschweizerischen Reformation unter Huldrych Zwingli und Heinrich Bullinger. Die damals dem Stift angeschlossene theologische Schule wurde zur Keimzelle der Zürcher Universität.

Zusammen mit der Wasserkirche und dem Grossmünster bildete die Fraumünster-Kirche bis zur Reformation eine Prozessionsachse in Bezug auf die Heiligen Felix und Regula. Das Münster mit Frauenkloster wurde 853 von König Ludwig dem Deutschen gestiftet und von Frauen des süddeutschen Hochadels bewohnt. Die Äbtissin genoss die Gunst von Königen, hatte das Münzrecht und die niedere Gerichtsbarkeit für Zürich bis ins 14. Jh. Die letzte Äbtissin Katharina von Zimmern sympathisierte mit der Reformation und übergab das Kloster mit der Kirche dem städtischen Rat von Zürich. Die bedeutendsten Bauteile sind der romanische Chor und das hochgewölbte gothische Querschiff. Das Langhaus wurde 1911 letztmals umgebaut, nachdem schon im 18. Jh. der Nordturm erhöht und der Südturm abgetragen worden war. Neben der größten Orgel im Kanton mit 5793 Pfeifen sind die Farbfenster eine große Attraktion: Das Nordfenster im Querschiff stammt von Augusto Giacometti, der fünfteilige Fensterzyklus im Chor und die Rosette im südlichen Querschiff sind Werke Marc Chagalls. Im Kreuzgang (der heute zum Stadthaus gehört) befindet sich ein Freskenzyklus von Paul Bodmer zur Gründungslegende des Fraumünsters. Mittags Rückkehr zum Hotel und Nachmittag zur freien Verfügung.

Um 19.30 Uhr Neuinszenierung in der Oper: MANON von Jules Massenet

Dirigent: Marco Armiliato; Regie/Bühnenbild: Floris Visser/Dieuweke van Reij

Mit Piotr Beczala, Elsa Dreisig, Yuriy Yurchuk, Alastair Miles,…

Sonntag, 14. April

Tag zur freien Verfügung – Tipp: Schifffahrt auf dem Zürcher See, der in der letzten Eiszeit entstand. Pfahlbaufunde beweisen, dass bereits um 4000 vor Christus die Ufer des Sees besiedelt waren. Von der Anlegestelle nahe des Hotels geht es nach Kilchberg (Stammsitz der berühmtesten Schweizer Schokoladefabrik Lindt & Sprüngli), Küsnacht, an den Hängen des Zimmerbergs vorbei über Erlenbach zum Bürkliplatz zurück.

Im Laufe des Tages individuelle Abreise mit dem Auto, per Bahn oder Flug (z. B. für Gäste aus Österreich Linienflug Zürich/Wien mit Austrian Airlines – ab Zürich 18.00 Uhr/an Wien 19.25 Uhr).

Unsere Leistungen:

Unsere Leistungen

  • 2 Nächtigungen inklusive Buffetfrühstück, Service und Taxen
  • Transfer zu/von der Tonhalle
  • Opernkarte der besten Kategorie im vorderen Parkett
  • Sehr gute Karte für das Konzert am 12.4.
  • Stadtrundgang laut Programm mit fachkundigem Reiseleiter
  • Begrüßungscocktail im Hotel
  • Dokumentationsmappe über das Reiseziel

Preise pro Person (ohne Anreise):

Preise

im Doppelzimmer (ohne Anreise)  € 1.030,–
Zuschlag Einzelzimmer mit Grand-Lit €   230,–
Linienflug ab/bis Wien und Verlängerungsnächte auf Anfrage!  

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